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Samstag, 17 August 2019
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Femidom

Das Femidom ist das weibliche Gegenstück zu einem Kondom, also ein Kondom für Frauen. Die Wirkungsweise ist exakt wie bei Kondomen, nur wird es eben von der Frau verwendet. Im Unterschied zu einem Kondom ist ein Femidom nicht eng und sondern eher weit. In den Industrienationen kaum verbreitet ist es besonders in von AIDS betroffenen Gegenden der Welt, wie weiten Teilen Afrikas in Verwendung. Denn neben der empfängnisverhütenden Wirkung, schützt ein Femidom auch gegen sexuell übertragbare Krankheiten.

Wirkungsweise

Das Femidom gehört zu den mechanischen Verhütungsmitteln. Dabei wird auf eine physische Trennung von Eizelle und Spermien gezielt. Durch das unmöglich machen des Aufeinandertreffens dieser beiden, kann auch keine Schwangerschaft entstehen.

Verwendung

Femidom vor blauem Hintergrund

© bigstockphoto.com

Ein Femidom besteht aus einem etwa 17 cm langen und Kunststoffschlauch (Polyurethan) mit zwei Ringen ( Umfang etwa 15 cm). Der größere der beiden besitzt die Öffnung in die später der Penis eingeführt wird. Der schmälere Ring wird hingegen in die Scheide eingeführt. Dazu wird der Ring einfach nur zusammengedrückt, dann lässt er sich einführen. Dieser deckt anschließend den Muttermund ab, ähnlich einem Diaphragma. Der äußere Ring bleibt außerhalb des Scheideneingangs vor den großen Schamlippen. So sitzt es fest und kann später nicht in die Scheid hineinrutschen. Wichtig ist darauf zu achten, dass es nicht verdreht ist!

Für gewöhnlich befindet sich auf dem Femidom bereits etwas Gleitgel, dennoch sollte zusätzlich auf die Innenseite oder den Penis Gleitgel gegeben werden. Ansonsten könnte dieser auf der hauchdünnen Plastikhaut kleben bleiben und dieses herausziehen. Nach dem Geschlechtsverkehr zieht man das Femidom einfach aus der Scheide heraus. Das sollte möglichst noch im Liegen gemacht werden. Wie bei einem Kondom handelt es sich auch bei einem Femidom um ein Einwegprodukt. Daher sollte es nach Verwendung auch entsorgt werden.

Zuverlässigkeit

Der Pearl-Index des Femidoms wird mit 5 bis 25 angegeben. Das heißt wenn 100 Frauen ein Jahr lang per Femidom verhüten, werden 5 bis 25 Frauen schwanger. Dieser Wert ist verglichen mit anderen Verhütungsmaßnahmen sehr hoch. Diese hohe Streuung liegt, insbesondere bei mechanischen Methoden, an der mangelnden Erfahrung und/oder Vorsicht der Anwender. Denn durch falschen Gebrauch verringert sich die Wirksamkeit deutlich.

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Lässt sich verwenden, wenn der Mann aus bestimmten Gründen kein Kondom tragen kann
  • Es ist Latex-frei also auch von Latex-Allergikern verwendbar
  • Man kann es bereits vor dem Akt einführen
  • Femidome sind gewöhnlich reißfester als Kondome (Latex)
  • es hat keine Nebenwirkungen (im Unterschied zu hormonellen Verhütungsmitteln)
  • es schützt auch vor sexuell übertragbaren Krankheiten
  • es ist unabhängig von der Größe des Penis

Nachteile

  • man benötigt eine gewisse Übung
  • es ist teurer als ein Kondom (3-5€)
  • möglicherweise ein Lustkiller, da der äußere Ring sichtbar ist und die Reibung ein raschelndes Geräusch verursachen kann
  • es schützt nur wenn es ordnungsgemäß verwendet wird
  • es ist in Österreich nicht direkt erhältlich => Online-Versand